Ganz im Zeichen von MINT-Bildung, Forschen und Entdecken stand das jüngste Projekt in der 1.Klasse, bei dem ein spezielles Zuchtset den Sachunterricht zum Anfassen direkt ins Klassenzimmer brachte. Gemeinsam wurde die 30-tägige Entwicklung des heimischen Zweipunkt-Marienkäfers von der Larve bis zum Käfer begleitet. Zuerst bezogen 15 gefräßige Larven das Vivarium, häuteten sich viermal und verpuppten sich schließlich im geschützten Behälter. Während dieser Zeit dokumentierten die Kinder jeden Entwicklungsschritt eifrig mit Lupendosen, Beobachtungskalendern und interaktiven Whiteboard-Übungen.Das gemeinsame Erforschen vermittelte den Schülerinnen und Schülern zudem wichtiges Wissen zum Umweltschutz und zur Nachhaltigkeit.

Das große Highlight folgte nach dem Schlüpfen der Tiere. Die Klasse entließ die nützlichen Käfer gemeinsam in den Schulgarten, wo sie nun tatkräftig bei der biologischen Schädlingsbekämpfung helfen. Passend dazu ließen sich im Schulgarten auch gleich die Larven des 7-Punkt-Marienkäfers entdecken und beobachten. Damit fand ein praxisnahes und lehrreiches Projekt seinen perfekten Ausklang direkt in der Schulnatur.

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